Okay, es gibt kein richtiges Schneechaos in New York. Obwohl der erste Schneefall hier wohl so behandelt wird. Heute Morgen bekamen wir die Info, dass die Kids bereits um 10 Uhr aus der Schule kommen, weil es ab Mittag schneien soll. Im letzten Jahr gab es sieben Tage, an denen die Kinder nicht in die Schule mussten, weil es schneite. Laura und ich guckten uns verwundert an, wir reden hier schließlich von ganz normalem Schnee. Josefine, Lauras Freundin aus Norwegen, muss wahrscheinlich herzhaft lachen, wenn sie dies hört und am nächsten Morgen ihr Auto erst sucht und dann freischaufelt. Wir nutzen die Chance für eine Schneeballschlacht, für Schnee-Engel und heiße Schokolade mit Marshmallows hinterher. Leider können wir die jahrelange Tradition einer ordentlichen Feuerzangenbowle beim ersten Schneefall nicht fortsetzen. Ein Kakao mit Schuss muss reichen.

Es beginnt zu schneien, November in New York | wat-erleben

Es beginnt zu schneien, November in New York | wat-erleben

Ha ha | wat-erleben

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Winter is coming, New York | wat-erleben

Winter is coming, New York | wat-erleben

Die letzte Woche war ansonsten ziemlich unaufgeregt. Man kann fast von Alltag reden, sozusagen unser Urlaub vom Reisen. Hierzu gehört Gartenarbeit und das Renovieren des Kellers. Gut, dass ich so handwerklich begabt bin. Meine Lieblingssätze auf der Baustelle „Das sieht sich weg“ und „Ich muss hier ja nicht wohnen“ lassen sich nur schwer ins Englische übersetzen. Bei Home Depot bin ich nun Stammgast, dem amerikanischer Hornbach oder Obi. Wenn wir nicht zum Baumarkt fahren, dann wird Basketball in der High School geschaut, die Shopping-Mall aufgesucht oder vom Kinotag Gebrauch gemacht.

Freundschaftsspiel in der Winterpause, New York | wat-erleben

Freundschaftsspiel in der Winterpause, New York | wat-erleben

Unsere Reisepläne werden nach und nach konkreter. Die drei Nächte auf Hawaii sind relativ einfach zu planen. Australien ist da schon etwas größer und die Auswahl an Aktivitäten auch…also, wenn jemand Tipps hat, immer her damit.

Nachtrag: Jetzt ist es wirklich ein Schneechaos. Im Laufe des Nachmittags fielen 15 cm Schnee. Die Straßen sind größtenteils gesperrt. Autos werden am Straßenrand übernachten, weil es zu rutschig ist. Lauras Gastmutter brauchte für die normale 10-minütige Fahrt von der Fähre zum Haus zwei Stunden. Der Gastvater steckt seit fünf Stunden im Stau fest. Auf der anderen Seite freuen sich die Kinder, den sie rechnen fest damit, dass auch morgen die Schule ausfällt.

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