Blick vom Hostel La Iguana Perpida, Lake Atitlan | wat-erleben

Ich übernehme heute ausnahmsweise den Blogbeitrag, um Laura etwas Arbeit abzunehmen. Da Laura die komplette Woche bis zum Hals im Spanischunterricht steckte, kam sie nicht dazu ihr Buch weiter zu lesen. Dieses Wissens-Buch schleppt sie schon seit unserem Reisebeginn im Mai mit sich rum. Immerhin stolze 1 kg. Es soll nun endlich durchgelesen werden und dann kommt es in irgendeine Tauschbörse des Hostels. Als wenn Spanisch lernen nicht aufregend genug wäre, fing sie sich auch einen Parasiten ein, welcher die Kontrolle über ihren Magen-Darm-Trakt übernahm. Wir machten also die Bekanntschaft mit einer guatemaltekischen Ärztin, die zum Glück genau gegenüber wohnte und ein wenig Englisch sprach. Nach einer kurzen Diagnose bekamen wir zwei Pillen aus der Apotheke und einen Tag später war alles wieder in Ordnung. Sie warnte uns vor den Essensständen am Straßenrand. So vorgewarnt konnten wir den ganzen Ständen in „Chichi“ (Chichicastenango) widerstehen, als wir den größten Wochenmarkt Mittelamerikas besuchten. Alle möglichen Händler bieten hier ihre Waren an. Etwas komisch sieht es schon aus, wenn man an den „Frischetheken“ vorbei läuft. Die Wärmekette wird hier auf jeden Fall eingehalten.

Alte Schulbusse aus den USA mit LKW Motor - Chicken Bus in Chichi | wat-erleben

Alte Schulbusse aus den USA mit LKW Motor – Chicken Bus in Chichi | wat-erleben

Mercado Chichi | wat-erleben

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Die Friedhofsgräber von Xela | wat-erleben

Die Friedhofsgräber von Xela | wat-erleben

Am Dienstag durften wir uns von Xela verabschieden. Außer gutem Spanischunterricht bietet die Stadt keine Abwechslung. Umso mehr waren wir auf den See Atitlan gespannt. Jeder, den wir vorher fragten, was man in Guatemala gesehen haben muss, hat von diesem See geredet. Uns wurde nicht zu viel versprochen. Der See liegt eingebettet zwischen Vulkanen. Die ersten beiden Nächte verbrachten wir in Santa Cruz, einem sehr ruhigen Ort. Unser Hostel war auch gleichzeitig der Ausgangspunkt für unsere beiden Tauchgänge.Wir nutzten natürlich die Chance, in einem der höchsten Bergseen zu tauchen. Die Sicht hielt sich zwar in Grenzen, dafür konnten wir unter anderem die Terrasse eines Hotels betauchen. Die Eigentümer rechneten wohl nicht damit, dass der See gerne mal seinen Wasserstand ändert. So liegt also die gesamte Terrasse samt Poolbar unter dem Wasser. Das zweite Highlight waren die warmen Steinwände des Vulkankraters, welche den See erwärmen. Dass die Erde hier noch brodelt, konnten wir im wahrsten Sinne fühlen. Zum Glück hatten wir keine Schwierigkeiten mit dem Tauchen bei dieser Höhe (1.562 m über dem Meeresspiegel).

Casa del Mundo II, Lake Atitlan | wat-erleben

Casa del Mundo II, Lake Atitlan | wat-erleben

Casa del Mundo, Lake Atitlan | wat-erleben

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Das versunkene Hotel, Lake Atitlan | wat-erleben

Das versunkene Hotel, Lake Atitlan | wat-erleben

Tauchen im Vulkankrater, Lake Atitlan | wat-erleben

Tauchen im Vulkankrater, Lake Atitlan | wat-erleben

Unsere nächsten Reiseziele sind auch konkreter geworden. Wir fliegen nach Buenos Aires, Argentinien. Halt Stopp, bevor wir dorthin fliegen, sind wir noch fünf Nächte in New York. Warum New York? Schließlich verbrachten wir hier schon die ersten drei Wochen unserer Reise. Ganz einfach, die Flüge waren wesentlich günstiger, als wenn man direkt nach Südamerika fliegen würde. Verrückt, aber da müssen wir jetzt durch, sowas blödes.
Heute sind wir mit dem Boot nach San Pedro gefahren, hier geht es etwas touristischer zu. Wie es hier war und wie es uns bei der Vulkanbesteigung in Antigua ergangen ist (diesen Samstag-Sonntag), wird Laura nächste Woche schreiben. Jetzt muss ich mein Talent beim Billardturnier unter Beweis stellen. Wir haben uns ein „Partyhostel“ ausgesucht und heute steht Billard auf dem Programm.

Blick vom Hostel La Iguana Perpida, Lake Atitlan | wat-erleben

Blick vom Hostel La Iguana Perpida – wo wir die letzten drei Tage verbracht haben, Lake Atitlan | wat-erleben

Nachtrag: Ich bin schon wieder vom Poolbillard zurück, bevor der Beitrag online geht. Warum keiner gegen Ernesto spielen wollte und warum er Schweißperlen auf der Stirne hatte als es knapp wurde, kam mir erst nach meiner Niederlage in den Sinn. Er möchte den vierten Turniersieg in Folge holen, ich habe ihn vergeblich, wenn auch knapp, daran hindern können.

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