Aloha, wir sind dem kalten Winter in New York entflohen und haben einen kurzen Stopover auf O´ahu, Hawaii gemacht. In dieser Woche schalten wir unseren Reisemodus wieder an. Vorher mussten wir aber noch New York Tschüss sagen und Lauras Geburtstag feiern.

Die Amerikaner sind bekannt für ihre ausgefallenen Weihnachtsdekorationen, wir kamen also nicht drum herum, eine kleine Tour durch die Nachbarschaft zu machen. Die Beleuchtung der Häuser reicht von geschmackvoll bis ruhrpott-schick. Je mehr Lichter, desto besser lautet wohl der Plan.

Und so kann man sich die komplette Nachbarschaft vorstellen, New York | wat-erleben

Und so kann man sich die komplette Nachbarschaft vorstellen, New York | wat-erleben

Weihnachten kann kommen, New York | wat-erleben

Weihnachten kann kommen, New York | wat-erleben

Lauras Geburtstag starteten wir mit einem „kleinen“ amerikanischen Brunch und einer Flasche Sekt. Gleichzeitig war dies auch der letzte Tag bei Lauras Gastfamilie, bei der wir rund 7 Wochen bleiben durften. Nachmittags nahmen wir den Zug nach NYC, um an unserer Weihnachtsstimmung zu arbeiten und den Geburtstag standesgemäß zu feiern. Vorbei an den Schaufenstern von Macys und Saks, ging es zum Weihnachtsbaum am Rockefeller Center und schließlich Richtung Abendessen. Gestartet sind wir mit einer Vorspeise von der Whole Foods Buffet-Theke, da wir die 90 Minuten Wartezeit auf unseren Tisch im Sushi-Restaurant überbrücken mussten. Das Warten hat sich aber definitiv gelohnt, das Sushi war grandios. Später gab es das berühmte Cornflakes-Eis aus der durch Netflix bekannten Milkbar. Zum Abschluss durfte ein Cosmopolitan für Laura im Irish-Pub nicht fehlen. Unsere letzte Nacht verbrachten wir ausnahmsweise mal im Hotel. Es war nur eine kurze Nacht, denn wir mussten schon früh morgens zum Flughafen. Wenigstens hatte unser Flieger eine Stunde Verspätung, sodass wir immerhin eine Stunde länger schlafen konnten.

Brunchen und Einstimmung auf Australien mit australischem Sekt | wat-erleben

Brunchen und Einstimmung auf Australien mit australischem Sekt | wat-erleben

Time to say goodbye bei der Gastfamilie | wat-erleben

Time to say goodbye bei der Gastfamilie | wat-erleben

Schaufenster vom Saks-Gebäude, NYC | wat-erleben

Schaufenster vom Saks-Gebäude, NYC | wat-erleben

Die Lichtershow von Saks on 5th Avenue, NYC | wat-erleben

Die Lichtershow von Saks on 5th Avenue, NYC | wat-erleben

Mehr Bling Bling am Rockefeller geht nicht, New York | wat-erleben

Mehr Bling Bling am Rockefeller geht nicht, New York | wat-erleben

Das bislang beste Sushi - Sugarfish, New York | wat-erleben

Das bislang beste Sushi – Sugarfish, New York | wat-erleben

Das bekannte Cornflakes-Eis, welches nach der restlichen Milch schmeckt, die beim Essen von Cornflakes übrig bleibt | wat-erleben

Das bekannte Cornflakes-Eis, welches nach der restlichen Milch schmeckt, die beim Essen von Cornflakes übrig bleibt | wat-erleben

Cheers auf die 31, Cosmopolitan in NYC | wat-erleben

Cheers auf die 31, Cosmopolitan in NYC | wat-erleben

Rund neun Flugstunden später landeten wir in Honolulu. Auf O´ahu empfingen uns angenehme 24 Grad und etwas Regen. Wie uns gesagt wurde, handelt es sich hierbei um Schnee, der während dieser Jahreszeit etwas wärmer und dadurch flüssiger ist. Etwas komisch ist es schon, wenn man an Palmen mit Weihnachtsschmuck vorbeifährt, Santa Claus eine Badehose an hat und im Radio Jingle Bells läuft.

Genauso unwirklich war auch unser erster Tauchgang zu einem Schiffswrack. In 40 Meter Tiefe liegt die Sea Tiger, ein ausgedientes Handelsschiff, welches vor der Küste versenkt wurde. Begleitet von ein paar Ammenhaien und Muränen erkundeten wir das Schiff. Der zweite Tauchgang führte uns in den Turtle Canyon. Hier versammeln sich die Schildkröten, die von Putzerfischen gesäubert werden. In Mexiko freuten wir uns noch über eine Schildkröte, hier sieht man gleich acht Stück auf einmal. Leider ist das Riff nicht mehr so bunt wie es mal war, eine Folge der Erderwärmung.

Weihnachten auf hawaiianisch, O´ahu | wat-erleben

Weihnachten auf hawaiianisch, O´ahu | wat-erleben

Unser erstes Schiffswrack und hoffentlich nicht das letzte, O´ahu | wat-erleben

Unser erstes Schiffswrack und hoffentlich nicht das letzte, O´ahu | wat-erleben

Die neuen Bewohner der Sea Tiger, O´ahu | wat-erleben

Die neuen Bewohner der Sea Tiger, O´ahu | wat-erleben

Der Instagram Klassiker, O´ahu | wat-erleben

Der Instagram Klassiker, O´ahu | wat-erleben

Ein Weißspitzen-Riffhai, der tut nix, O´ahu | wat-erleben

Ein Weißspitzen-Riffhai, der tut nix, O´ahu | wat-erleben

Immer mies gelaunt, die Muräne, O´ahu | wat-erleben

Immer mies gelaunt, die Muräne, O´ahu | wat-erleben

Am Nachmittag schauten wir uns die Gegend rund um Waikiki an. Ein traumhafter Strandabschnitt – eingerahmt von Hochhäusern und Touristen in Hawaii-Shirts. Die Hula Show, organisiert von lokalen Tanzschulen, war dennoch interessant. Sofort waren wir im Aloha-Feeling, das mit der Hüfte kreisen muss ich noch lernen.

Honolulu von oben - beim Fahren des Tantalus Drives, O´ahu | wat-erleben

Honolulu von oben – beim Fahren des Tantalus Drives, O´ahu | wat-erleben

Waikiki Beach, O´ahu | wat-erleben

Waikiki Beach, O´ahu | wat-erleben

Wir gingen früh ins Bett, schließlich hatten wir für den nächsten Tag viel auf unsere Sightseeing-Liste gepackt. Um den Kreislauf richtig in Schwung zu kriegen, begannen wir mit einem lockeren Fitnessprogramm. Dieses bestand aus 1.048 Treppenstufen hoch zum Koko Head Crater. Der Trail ist besonders einfach, da die Treppenstufen aus alten Bahnschwellen bestehen, diese unterschiedlich hoch sind und manchmal fehlen. 40 Minuten später und nass geschwitzt, entschädigte uns eine grandiose Aussicht für die Anstrengungen.

Aussicht2 von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Aussicht2 von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Die Aussicht von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Die Aussicht von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Ein Trail wie eine Achterbahnfahrt, O´ahu | wat-erleben

Ein Trail wie eine Achterbahnfahrt, O´ahu | wat-erleben

Unser Finisher Foto - im Hintergrund sieht man beim genauen Hingucken den steilen Koko Trail, O´ahu | wat-erleben

Unser Finisher Foto – im Hintergrund sieht man beim genauen Hingucken den steilen Koko Trail, O´ahu | wat-erleben

Danach ging es immer weiter der Küste entlang, einmal rund um die Insel. Alle paar Minuten mussten wir anhalten, weil die Aussicht, oder einer der Strände fotografiert werden wollte. Bei den Farben der Landschaft ist es auch schwierig, einfach so vorbei zu fahren.

Ganz natürlich und unbewusst gepost; unser Mietwagen, O´ahu | wat-erleben

Ganz natürlich und unbewusst gepost; unser Mietwagen, O´ahu | wat-erleben

Laie Point, O´ahu | wat-erleben

Laie Point, O´ahu | wat-erleben

Laniae Beach, die Farbe des Wassers, unbeschreiblich; O´ahu | wat-erleben

Laniae Beach, die Farbe des Wassers, unbeschreiblich; O´ahu | wat-erleben

Oben im Norden hatten wir die Chance, den Profisurfern beim Wellenreiten zuzuschauen, denn zufällig findet gerade der Billabong-Pipemasters Surfcup statt. Die Wellen waren enorm, 5 bis 7 Meter, als wenn eine Hauswand auf dich zurast.

Billabong Pipemasters am Banzai Beach, O´ahu | wat-erleben

Billabong Pipemasters am Banzai Beach, O´ahu | wat-erleben

Auf dem Rückweg fuhren wir durch Ananas-Felder zur Dole Plantation. Endlich wissen wir wie diese Frucht wächst und wie man sie richtig schneidet. Der Geschmack ist komplett anders als Zuhause, komisch. Das weltgrößte Labyrinth und den Ananas-Express sparten wir uns, dafür gab es aber ein Ananas-Eis.

Wie man sie aus dem Supermarktregal kennt; Ananas auf der Dole Plantation, O´ahu | wat-erleben

Wie man sie aus dem Supermarktregal kennt; Ananas auf der Dole Plantation, O´ahu | wat-erleben

Nach drei Nächten auf O´ahu ging es für uns schon wieder weiter. Unser Flug von Honolulu nach Sydney dauerte 10 Stunden, dank der Zeitverschiebung haben wir einen kompletten Tag verpasst. Der Jetlag fällt dafür nicht allzu schlimm aus, da Sydney nur drei Stunden hinter Honolulu ist, nur halt einen Tag später. Mahalo.

Tschüss Hawaii, jetzt geht es nach Sydney | wat-erleben

Tschüss Hawaii, jetzt geht es nach Sydney | wat-erleben