Bernd beendete den letzten Blogbeitrag mit dem kleinen Örtchen Sidemen – einer unserer schönsten Tage hier auf Bali. Ja, denn so müssen wir leider zugeben, sind wir nicht richtig mit Bali warm geworden. Woran es genau liegt, können wir nicht sagen, eigentlich auch egal. Die Erlebnisse mit tollen Menschen hauen alles wieder raus. Zum einen sind da Henning, Lara und Romy, mit denen wir zwar nicht in Sidemen, aber davor und danach viel Zeit verbrachten. Zum anderen schlossen wir nette Menschen in Sidemen in unser Herz. Da wäre Mr. Windu, Angestellter bei unserem Homestay, Frühstücksbeauftragter, Reinigungskraft und unser persönlicher Kochlehrer für den nächsten Morgen. Als wir tags zuvor von einem Kochkurs erfuhren, mussten wir direkt zuschlagen.

Gestartet wurde bereits um 06.30 Uhr. Als erstes ging es mit einem Fahrer zum Wochenmarkt, da fing das Abenteuer an. Im Jeep, ohne Fenster und Seitenspiegel, fuhren wir steile Berge hoch und runter. Bei einem Berg schaffte es sogar der Jeep nicht beim ersten Anlauf. Der Fahrer behielt die Ruhe, Bernd und ich waren bereits schweißgebadet, denn beim Rückwärtsrollen gab es nicht mehr viel Spielraum, außer einen tiefen Abgrund. Wir kamen dennoch wohlbehalten am Markt an, der wohl lokalste Markt, an dem wir während unserer Reise waren. Außer uns gar kein anderer Tourist, nur neugierige Blicke von den Einheimischen. Nachdem wir, oder besser gesagt der Fahrer, alle Einkäufe erledigte, fuhren wir mit kleinem Umweg und Blick auf den Vulkan Agung zurück zum Homestay.

Der Blick über Sidemen am frühen Morgen, wie eine Fototapete und herrlich kühl; Bali | wat-erleben

Der Blick über Sidemen am frühen Morgen; wie eine Fototapete und herrlich kühl; Bali | wat-erleben

Lokaler wirds nicht; der Wochenmarkt von Sidemen, Bali | wat-erleben

Lokaler wirds nicht; der Wochenmarkt von Sidemen, Bali | wat-erleben

Bernds Handbewegung für sin lala= nicht scharf; auf dem Wochenmarkt, Sidemen, Bali | wat-erleben

Bernds Handbewegung für sin lala= nicht scharf; auf dem Wochenmarkt, Sidemen, Bali | wat-erleben

Der Vulkan Gunung Agung, für die Einheimischen war der Ausbruch übrigens nicht so schwerwiegend wie von den deutschen Medien dargestellt, Sidemen, Bali | wat-erleben

Der Vulkan Gunung Agung, für die Einheimischen war der Ausbruch übrigens nicht so schwerwiegend wie von den deutschen Medien dargestellt, Sidemen, Bali | wat-erleben

Dort erwartete uns schon Mr. Windu mit einem leckeren Frühstück, frischen Kaffee und Banana Pancakes. Im Anschluss stattete er uns mit einem typischen „Reishut“ aus und ab ging’s, fast zwei Stunden lang, durch sämtliche Gemüse- und Reisefelder. Zwischendurch pflückte Mr. Windu immer mal wieder einige Pflanzen fürs spätere Essen (wir wissen bis heute nicht genau, was es war) und zeigte uns wie Papayas, Bananen, Kakao und Kaffee wachsen. Als wir bereits den Rückweg antraten, sagte unser Kochlehrer nur im Vorbeigehen, dass es hier Schlangen gäbe. Bernd kommentierte: „die sind nicht giftig, oder?“, woraufhin ein „some“ kam. Hey, gut zu wissen, wenn man nur mit kurzer Hose und Flip Flops ausgestattet ist, der Guide dagegen lange Sachen trägt.

Banana Pancakes und Kaffee mit Aussicht, Sidemen, Bali | wat-erleben

Banana Pancakes und Kaffee mit Aussicht, Sidemen, Bali | wat-erleben

Wanderung durch die Felder mit Mr. Windu, Sidemen, Bali | wat-erleben

Wanderung durch die Felder mit Mr. Windu, Sidemen, Bali | wat-erleben

Der Hut steht uns, oder? Sidemen, Bali | wat-erleben

Der Hut steht uns, oder? Sidemen, Bali | wat-erleben

So sieht noch nicht geernteter Reis aus, er braucht ca. 4-6 Monate, Sidemen, Bali | wat-erleben

So sieht noch nicht geernteter Reis aus, er braucht ca. 4-6 Monate, Sidemen, Bali | wat-erleben

So sieht ein Papaya-Baum aus; die Papayas schmecken hier übrigens einfach nur köstlich; Sidemen, Bali | wat-erleben

So sieht ein Papaya-Baum aus; die Papayas schmecken hier übrigens einfach nur köstlich; Sidemen, Bali | wat-erleben

Der Bananen-Baum, Sidemen, Bali | wat-erleben

Der Bananen-Baum, Sidemen, Bali | wat-erleben

Selfie-Time während der Wanderung in den Feldern von Sidemen mit Mr. Windu, Bali | wat-erleben

Selfie-Time während der Wanderung in den Feldern von Sidemen mit Mr. Windu, Bali | wat-erleben

Mit schweißnassem Haar (so ein Hut ist ganz schön schwer) liefen wir zurück zur Unterkunft. Eine kurze Erfrischung im Pool später, gab es von Mr. Windu eine Kokosnuss und wir fingen mit dem eigentlichen Kochkurs an. Gekocht wurde „Urap“, übersetzt bedeutet es angeblich balinesisches Allerlei und das war es – und sehr lecker!

Bernd ist sich noch unschlüssig, ob sein Bauch die Chilis übersteht, Kochkurs Sidemen, Bali | wat-erleben

Bernd ist sich noch unschlüssig, ob sein Bauch die Chilis übersteht, Kochkurs Sidemen, Bali | wat-erleben

Kochkurs mit Mr. Windu, Sidemen, Bali | wat-erleben

Kochkurs mit Mr. Windu, Sidemen, Bali | wat-erleben

Das fertige Werk, Urap; Zutaten u.a. Tofu, Erdnuss, Bohnen, Knoblauch, Kokos..., Kochkurs Sidemen, Bali | wat-erleben

Das fertige Werk, Urap; Zutaten u.a. Tofu, Erdnuss, Bohnen, Knoblauch, Kokos…, Kochkurs Sidemen, Bali | wat-erleben

Nach dem Kochkurs zogen wir in die neue Unterkunft, die, die wir eigentlich gebucht hatten. Am Tag zuvor wohnten wir mit der Familie unter einem Dach, weil es in dem anderen Zimmer angeblich ein Wasserproblem gab. Vielleicht war es auch eine Überbuchung, so vermuteten wir ;). Mit zwei Mopeds wurden Bernd und ich, jeweils beladen mit unseren Rucksäcken, zu der ca. fünfminütig entfernten Wohnung gefahren. Das war dann an einem Tag schon mein zweiter Angst-Moment. Jede Sekunde dachte ich, mein Gepäck würde mich hinten vom Roller ziehen und bei den riesigen Schlaglöchern kann man nur froh sein, dass die Locals wahrscheinlich schon Roller fahren, seit dem sie Laufen können. Mr. Windu erzählte uns, auf Nachfrage von Bernd, dass Rollerfahren ab 17 Jahren erlaubt ist. Gerade in diesem Moment fuhr natürlich wie der Zufall es so will, ein kleines Mädchen, um die 12 Jahre alt, mit ihrem Roller an uns vorbei. „Eh, die ist aber noch keine 17“, sagte Bernd. „Jaaaa,naja, ohne Polizei auf dem Dorf ok“ kam von Mr. Windu.

Wir dachten schon in der ersten Nacht, dass wir am Arsch der Welt wären, in der zweiten Nacht zogen wir in diese Unterkunft (siehe Haus) um, Sidemen, Bali | wat-erleben

Wir dachten schon in der ersten Nacht, dass wir am Arsch der Welt wären, in der zweiten Nacht zogen wir in diese Unterkunft (siehe Haus) um, Sidemen, Bali | wat-erleben

Übrigens werden wir von jedem aus dem Dorf gegrüßt, Kinder kommen teilweise aus den Häusern gerannt und wollen Hallo sagen, freuen sich wie ein Schneekönig, wenn wir winken und fragen, wohin man will und woher man kommt. Irgendwie ein komisches Gefühl, plötzlich ein „Exot“ zu sein, wo kommt das schon noch vor. Wir Touristen haben schließlich schon fast jedes Land und jede Stadt für uns eingenommen, in Bali fällt es besonders auf. Manchmal haben wir das Gefühl, uns für diejenigen Touristen entschuldigen zu wollen, die nur wenig Respekt gegenüber den Einheimischen, der Natur oder der Kultur aufbringen. Wir haben aber die Hoffnung, dass die Locals nicht denken, dass wir alle gleich sind. Viele Regionen Balis sind vom Tourismus unserer Meinung nach ziemlich überrannt worden. So sehr sich Wira, der Besitzer des Homestays in Sidemen, auch freut, endlich mehr Touristen zu bekommen, hoffen wir, dass der kleine Ort seinen Charme behalten darf. Laut ihm ist es für seine Kinder und für seine Familie sehr wichtig, etwas von den „rich tourists“ zu lernen (rich mag komisch klingen, aber jeder, der die finanziellen Möglichkeiten hat, zu reisen, ist eben reich auf eine gewisse Art und Weise, zumindest für die Einheimischen). Wenn man plötzlich hört, dass man reich sei, regt das schon zum Nachdenken an. Wir als Touristen haben den Luxus, uns andere Länder anzuschauen, Urlaub nehmen zu können und nicht nur das. Wir können in vielen Fällen einen Job wählen, der uns Spaß macht. Im Gegensatz zu den Reisbauern z.B., die in der Nachbarschaft arbeiteten, einen Hungerlohn verdienen, nur damit wir günstig unseren Reis kaufen können. Wie wir außerdem erfuhren besitzt 60% des Dorfes keine Toilette,  Dusche oder gar Warmwasser, geschweige denn einen Herd. Wir leben in Deutschland, in den meisten Fällen, im Luxus, das sollten wir nicht vergessen. Wira bietet übrigens mittlerweile jeden Sonntag allen Kindern im Dorf einen Englischkurs an und seine Tochter ist bereits ein Pro.

Letzte Woche Dienstag stand für Bernd und mich etwas sehr Aufregendes bevor. Putra, den wir als Barista in unserem Hotel in Canggu kennenlernten, lud uns in sein Dorf ein, welches nur 10 km von der Unterkunft in Sidemen entfernt lag. Er nahm sich für diesen Tag extra frei, denn es fand eine besondere Zeremonie in dem Tempel seines Viertels statt. Wir verabredeten uns für 13 Uhr, wenn da nicht der Fahrer gewesen wäre, der eher ein balinesisches Zeitverständnis hatte. Nachdem dieser uns um kurz vor zwei abholte, telefonierten wir gerade mit Putra, ob es bereits zu spät sei, vorbeizukommen. Wir wissen nicht, was genau Putra dem Fahrer am Handy mitteilte, aber die Fahrt war wie eine Verfolgungsjagd und bereits das dritte Mal in kurzer Folge, in der ich ein klein wenig mit der Angst kämpfte. Mit gefühlten 100 Stundenkilometern fuhr er hupend (damit kein Fußgänger, Huhn oder Hund dran glauben muss) durch die Gassen und Bernd und ich schauten schon gar nicht mehr auf die Straße, sondern nur in unseren Schoß und hofften, wir würden es lebend zu Putra schaffen. War natürlich kein Problem, statt in einer knappen Stunde (übrigens nur für 10km, die Straßen sind in einem sehr schlechten Zustand und vor allem kurvig), brauchte unser Fahrer nur 18 Minuten. Wir bedankten uns für seine Fahrkünste und Putra führte uns zu dem Haus seiner Familie. Als erstes begrüßte uns sein 98 Jahre alter Uhropa, der zwar kein Englisch, dafür aber ein riesengroßes Lächeln parat hatte. Im Anschluss wurden wir von Putra mit traditioneller Kleidung ausgestattet. Bernd bekam zwei spezielle Sarongs und einen Turban, ich einen Sarong und ein weißes Shirt. Zusammen mit seinem kleinen Cousin ging es direkt weiter zum Tempel, wir waren bereits spät dran und wollten nicht zu spät für die Tanzaufführungen sein.

Am Tempel angekommen, war Putras gesamtes Dorf bereits vertreten. Wir versuchten, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen und setzten uns in ein schattiges Eckchen. Dort verfolgten wir drei unterschiedliche Tänze. Zuerst waren Frauen, dann Mädchen und im Anschluss die Jungs dran. Zwischendurch wurden wir immer wieder von den umliegenden Menschen begutachtet, angelächelt und Putras Mama brachte Tee und balinesische Süßspeisen.

Bernds traditionelle Kleidung für die balinesische Zeremonie, Redang, Bali | wat-erleben

Bernds traditionelle Kleidung für die balinesische Zeremonie, Redang, Bali | wat-erleben

Die Frauen tragen Schalen oder Kisten mit Lebensmitteln zum Tempel, um diese segnen zu lassen; Redang, Bali | wat-erleben

Die Frauen tragen Schalen oder Kisten mit Lebensmitteln zum Tempel, um diese segnen zu lassen; Redang, Bali | wat-erleben

Gesegnet schmeckt es hinterher doch bestimmt doppelt so gut; Redang, Bali | wat-erleben

Gesegnet schmeckt es hinterher doch bestimmt doppelt so gut; Redang, Bali | wat-erleben

Fürs Tanzen benötigt man eine spezielle Ausbildung, ansonsten sitzt man wie die anderen Dorfbewohner und wir auf dem Boden und schaut zu; Redang, Bali | wat-erleben

Fürs Tanzen benötigt man eine spezielle Ausbildung, ansonsten sitzt man wie die anderen Dorfbewohner und wir auf dem Boden und schaut zu; Redang, Bali | wat-erleben

Einer der traditionellen Tänze im Tempel; Redang, Bali | wat-erleben

Einer der traditionellen Tänze im Tempel; Redang, Bali | wat-erleben

Traditioneller Tanz bei einer Tempel-Zeremonie; Redang, Bali | wat-erleben

Traditioneller Tanz bei einer Tempel-Zeremonie; Redang, Bali | wat-erleben

Als die traditionellen Tänze beendet waren, nahm Putra uns mit zu einer Art Altar, wo zwei Männer mit einem Gästebuch saßen. Bernd und ich gaben eine Geldspende und wurden im Gegenzug mit „Bernd&Laura from Germany“ ins Buch eingetragen und erhielten zwei orangefarbene Glücksbänder. Putra erzählte hinterher, dass noch nie ein Tourist an dieser Zeremonie teilnahm, oder gar im Gästebuch stehen würde.

Einige Zeit später folgte ein traditionelles Gebet, bei dem wir Blumen auf unseren Kopf legten und im Wechsel Wasser tranken, es ins Gesicht und auf den Kopf verteilten. Als Abschluss gab es eine Segnung und es wurde Reis auf die Stirn gedrückt. Nicht nur das war spannend, sondern auch die vielen Unterhaltungen und Essens-Angebote, die wir danach von der gesamten Nachbarschaft erhielten. Mädchen wollten Fotos mit uns machen und winkten uns immer wieder zu. Komischerweise kamen wir uns nicht völlig fehl am Platz vor. Ok, irgendwie schon, aber alle waren sehr herzlich und nett, so dass wir uns einfach nur wohlfühlen konnten. Später am Tag zeigte uns Putra das Zuhause seiner Familie genauer, lief mit uns zu den Nachbarn und bestand darauf, dass wir (noch) mehr essen müssen ;).

Putra stattete uns mit traditioneller Kleidung für die Tempel-Zeremonie aus; Redang, Bali | wat-erleben

Putra stattete uns mit traditioneller Kleidung für die Tempel-Zeremonie aus; Redang, Bali | wat-erleben

Ein Foto mit der Mädels-Tanzgruppe und Putras Cousin; Redang, Bali | wat-erleben

Ein Foto mit der Mädels-Tanzgruppe und Putras Cousin; Redang, Bali | wat-erleben

Die Frauen im Dorf tragen die schweren Körbe natürlich, ohne ihre Hände zu benutzen, Respekt; Redang, Bali | wat-erleben

Die Frauen im Dorf tragen die schweren Körbe natürlich, ohne ihre Hände zu benutzen, Respekt; Redang, Bali | wat-erleben

Als wir schließlich am Abend von unserem Fahrer abgeholt wurden, sahen Bernd und ich uns an, völlig platt, und waren uns beide einig: was ein toller Tag! Einen tieferen Einblick würden wir so schnell wohl nie wieder bekommen. Wir sind Putra unendlich dankbar dafür, uns wie selbstverständlich und herzlich für einen Tag in seinem Dorf aufzunehmen.

Was ein toller Tag, den wir dank Putra erleben durften; Redang, Bali | wat-erleben

Was ein toller Tag, den wir dank Putra erleben durften; Redang, Bali | wat-erleben

Nach insgesamt fünf Tagen in Sidemen hieß es der Familie des Homestays und den Mitarbeitern Tschüss zu sagen. Nach einer großen Umarmung von Wira, dem Eigentümer, fuhren wir von Osten nach Südwesten, nach Uluwatu. Dort trafen wir wieder auf Henning samt Familie und übernachteten für drei Nächte in der gleichen Unterkunft.

Ein Abend am Strand in Uluwatu mit Henning und Familie, Photocredit by Lara, Bali | wat-erleben

Ein Abend am Strand in Uluwatu mit Henning und Familie, Photocredit by Lara, Bali | wat-erleben

Die Jungs haben spontan mal mit angepackt, Strand in Uluwatu, Photocredit by Lara, Bali | wat-erleben

Die Jungs haben spontan mal mit angepackt, Strand in Uluwatu, Photocredit by Lara, Bali | wat-erleben

Im Anschluss fuhren Bernd und ich weiter nach Sanur, im Südosten von Bali gelegen.

Hier auf Bali ist Surfen so angesagt, dass es eigene Vorrichtungen fürs Moped gibt. Einheimische erkennt man übrigens daran, dass sie was anhaben, im Gegensatz zu vielen Touristen, Bali | wat-erleben

Hier auf Bali ist Surfen so angesagt, dass es eigene Vorrichtungen fürs Moped gibt. Einheimische erkennt man übrigens daran, dass sie was anhaben, im Gegensatz zu vielen Touristen, Bali | wat-erleben

Endlich mal wieder Kochen, auch wenns nur Nudeln mit Soße war, Airbnb in Sanur, Bali | wat-erleben

Endlich mal wieder Kochen, auch wenns nur Nudeln mit Soße war, Airbnb in Sanur, Bali | wat-erleben

Nach Kanada, Guatemala und Japan, wollte Bernd auch den balinesischen Friseur austesten, man achte auf die gruselige Puppe im Hintergrund; Sanur, Bali | wat-erleben

Nach Kanada, Guatemala und Japan, wollte Bernd auch den balinesischen Friseur austesten, man achte auf die gruselige Puppe im Hintergrund; Sanur, Bali | wat-erleben

Endlich mal wieder ein Nachtmarkt, Sanur, Bali | wat-erleben

Endlich mal wieder ein Nachtmarkt, Sanur, Bali | wat-erleben

Wirklich viel mit uns anzufangen war die letzten Tage leider nicht. Gut, dass wir immerhin ab und zu die Unterkünfte wechselten, so sahen wir wenigstens etwas von den unterschiedlichen Regionen. Bernd bekam nämlich das, womit ich bereits in Canggu kämpfte, heftige Bauchschmerzen und viele Klogänge. Dazu hatten wir beide Kreislauf und fühlten uns einfach nur nach Rumliegen im Hotelzimmer und zwischendurch mal kurz in den Pool. Eigentlich nicht unsere Art des Urlaubs, aber für was anderes reichte die Kraft nicht. Bleiche Haut, Kreislaufprobleme, viel Schlaf, wenig Essen – so wollten wir die letzten Tage nicht in Erinnerung behalten. Eigentlich ging es seit gestern Bergauf, aber wie war das noch? Lieber nicht zu viel darüber reden? Wir durften gestern Nacht Bekanntschaft mit dem durchaus sehr netten Hotelarzt machen. Balis Götter mögen uns einfach nicht, als Abschiedsgeschenk gibt’s meine erste Blasenentzündung und einen andauernden Darminfekt für Bernd, herrlich!