Melbourne empfängt uns jeden Morgen, seit einer Woche, mit strahlend blauem Himmel. Die Temperaturen schwanken zwischen 21 und 36 Grad. Umso schwieriger war es also in Weihnachtsstimmung zu kommen. Lediglich meine weihnachtliche, rote Hautfarbe lässt daran erinnern und an die extreme UV-Strahlung in Australien. Einen Weihnachtsbaum hatten wir dennoch, bestehend aus einem Palmenzweig vom Strand und unserem NYC-Taxi-Anhänger.

Weihnachtsbaum steht, Melbourne | wat-erleben

Weihnachtsbaum steht, Melbourne | wat-erleben

Die ersten beiden Tage in Melbourne verbrachten wir in einem AirBnB. Perfekt, um die Stadt zu erkunden und unsere vier Tage ohne Internet nachzuholen. Wie schon in Sydney, schlossen wir uns der Free Walking Tour an, wobei „Free“ immer mit einem Trinkgeld entlohnt wird. In drei Stunden ging es kreuz und quer durch die Stadt und unser Guide gab uns den ein oder anderen Tipp. So war unser Restaurant am Abend eine gute Empfehlung. Wir aßen in Chinatown, irgendwie brauchten wir etwas komplett anderes als Nudeln mit Pesto bzw. Nudeln mit Tomatensauce bzw. Nudelsuppe mit Rindergeschmack.

Die Skyline von Melbourne | wat-erleben

Die Skyline von Melbourne | wat-erleben

An Heiligabend konnten wir endlich zu unserem Housesit umziehen. Vorher ging es zum Metzger und zu Aldi. Vollgepackt mit den ganzen Weihnachtseinkäufen und unseren Rucksäcken liefen wir die restlichen zwei Kilometer zu unserem Apartment. Die beste Idee seit langem. Man muss sich das so vorstellen: Ich trage meinen Rucksack, Tagesrucksack, zwei Einkaufstaschen und drei Flaschen Wein. Laura trägt ihre Rucksäcke und eine Flasche. Fairerweise -– ich bin schließlich doppelt so groß und doppelt so schwer wie Laura…aber wenn es ums Essen oder Trinken geht, dann zählt das mit dem doppelt soviel nicht mehr.

Ich weiß nicht mehr warum, aber ich war felsenfest davon überzeugt, dass wir Apartment Nr. 104 aufpassen. Wir klingelten dort, keiner antwortete. Mhh, vielleicht sind unsere Gastgeber bereits auf ihrem Weg zum Flughafen und wir haben uns knapp verpasst. Der Briefkasten zu Nr. 104 stand einen spaltweit offen, innen drin lag ein Wohnungsschlüssel, passend zu unserer These. Wir öffneten die Wohnungstür und auf dem Fußboden lag ein Reisekoffer sowie verstreute Kleidung. Ok, dann sind unsere Gastgeber wohl kurz unterwegs und kommen gleich wieder. Irgendwie komisch, auf den Fotos sah die Wohnung ganz anders aus, viel gemütlicher und aufgeräumter. So langsam kam uns der Gedanke, dass hier irgend etwas verkehrt sein muss. Wenn wir im Badezimmer keine drei Katzen finden würden, dann sind wir definitiv an der falschen Adresse. Und so war es auch. Zusätzlich bestätigte der russische Reisepass auf dem Tisch, dass wir uns geirrt hatten. Fluchtartig verließen wir die Wohnung und ich schaute noch mal auf die Wohnungsdetails – Nr. 107, is klar. Wir klopften direkt gegenüber und als uns geöffnet wurde, kamen uns die Gesichter bekannter vor. Bis zum 1ten Januar passen wir auf drei Katzen auf und haben genug Zeit die Umgebung rundum den Vorort St. Kilda zu erkunden.

Das ist Bambam - einen Monat alt, St. Kilda | wat-erleben

Das ist Bambam – einen Monat alt, St. Kilda | wat-erleben

Zur Umgebung von St. Kilda gehört ein beliebter Strandabschnitt, den wir Nachmittags besuchten. Warum der Strand so gut besucht ist, wissen wir nicht. An der Wasserqualität kann es nicht liegen, diese wurde mit mangelhaft ausgewiesen, schwimmen solle man vermeiden. Dafür fanden wir noch ein ruhiges Plätzchen und konnten Heiligabend mit unserer Weihnachtsmütze am Strand einläuten. Den Abend ließen wir bei Wein und australischem Rinderfilet auf dem Balkon, sowie Skype-Telefonaten mit der Heimat ausklingen.

Frohe Weihnachten, St. Kilda | wat-erleben

Frohe Weihnachten, St. Kilda | wat-erleben

Über die Plattform Couchsurfing fand Laura eine Gruppe, die für diejenigen, die Weihnachten fern der Heimat sind, gegründet wurde. So fanden wir uns am ersten Weihnachtstag am Strand wieder und verbrachten den Nachmittag beim Barbecue mit 20 anderen Leuten aus der ganzen Welt.

Weihnachten unter Palmen, St. Kilda | wat-erleben

Weihnachten unter Palmen, St. Kilda | wat-erleben

Den zweiten Weihnachtstag blieben wir lieber im Schatten und nutzten die Zeit zum planen. Spontan buchten wir einen Mietwagen für den nächsten Tag, es galt die Great Ocean Road zu entdecken. Unterwegs holten wir Elisa ab, die wir Weihnachten kennen lernten. Insgesamt fuhren wir 550 km, davon größtenteils direkt an der Küste entlang, das Meer auf der linken Seite. Die Strecke hat mehr Kurven als ein Ski Alpin Slalom und spätestens nach einer halben Stunde, freut man sich über 100 Meter, die schnurgerade verlaufen. Nachdem wir unzählige Strände sahen, kamen wir zum ersten Highlight des Tages – Koalas. Diese putzigen Tiere chillen den ganzen Tag im Eukalyptusbaum und posieren für Fotos. Ich könnte mir gut ein Leben als Koala vorstellen, 20 Stunden schlafen und vier Stunden essen.

Und los gehts, Great Ocean Road | wat-erleben

Und los gehts, Great Ocean Road | wat-erleben

Hinter jeder Kurve eine weitere grandiose Aussicht, Great Ocean Road | wat-erleben

Hinter jeder Kurve eine weitere grandiose Aussicht, Great Ocean Road | wat-erleben

Immer der Küste entlang, Great Ocean Road | wat-erleben

Immer der Küste entlang, Great Ocean Road | wat-erleben

100 kurvige Kilometer weiter, kam der letzte Halt, die zwölf Apostel. Von ehemals zwölf Kalksäulen sind nur acht übrig geblieben, die aus dem Wasser ragen. Die Apostel gehören zur Great Ocean Road wie der Eiffelturm zu Paris oder die Teufelsteine zu Heiden. Dieses macht sich im Touristenandrang bemerkbar. Die Anzahl der Touristen wird durch die zahlreichen anwesenden Fliegen getoppt, die einem unentwegt auf die Nerven gehen.

Die zwölf Apostel, Great Ocean Road | wat-erleben

Die zwölf Apostel, Great Ocean Road | wat-erleben

Die zwölf Apostel2, Great Ocean Road | wat-erleben

Die zwölf Apostel2, Great Ocean Road | wat-erleben

Die zwölf Apostel sind ziemlich beliebt, Great Ocean Road | wat-erleben

Die zwölf Apostel sind ziemlich beliebt, Great Ocean Road | wat-erleben

Zurück in Melbourne machten wir einen kurzen Abstecher zum St. Kilda Pier. Dieser beheimatet eine kleine Pinguin-Kolonie. Tagsüber sind die Pinguine draußen auf hoher See, aber Nachts kommen sie heim. Wir waren rechtzeitig da, um sie zu sehen. Gut, dass die Pinguine in unserer Nachbarschaft leben, sonst hätten wir einen weiteren Tagesausflug machen müssen.

Die Pinguine am St. Kilda Pier, im Rotlicht, da sie vom Blitzlicht blind werden | wat-erleben

Die Pinguine am St. Kilda Pier, im Rotlicht, da sie vom Blitzlicht blind werden | wat-erleben

Der nächste Ausflug geht übrigens nach Tasmanien, Australien – der Flug ist für den 1. Januar gebucht.

Australien macht es uns seit unserer Anreise vor einer knappen Woche sehr einfach – einfach, im Sinne von uns wohlzufühlen. Ohne Sprachbarrieren, mit tollem Wetter und gelassener Stimmung hat uns Freitag Abend Ortszeit, Sydney begrüßt. Mit dem Uber (wirklich super praktisch!) ging es im Linksverkehr zu unserem Airbnb, etwas außerhalb der Stadt gelegen. Ich wollte Bernd erst noch fragen, warum er auf der Fahrerseite einsteigen wollte. Naja, alles wohl Gewöhnungssache.

Zwei Tage später fuhren wir das erste Mal mit dem Zug ins Zentrum von Sydney. Dort nahmen wir an der Free Walking Tour teil, die dreimal täglich vom Town Hall Square startet – mittendrin also. Innerhalb von drei Stunden zeigte uns unser Guide Aida die Hauptattraktionen und, wie sollte es anders sein, beendete die Tour am Opera House. Die Oper wirkte für uns jedoch kleiner, als wir sie aus dem Fernsehen in Erinnerung hatten. Dennoch sehr eindrucksvoll und das Gefühl, jetzt wirklich in Australien angekommen zu sein. Im Anschluss fuhren Bernd und ich mit der Fähre nach Manly Beach. Eigentlich nur, weil Aida uns erklärte, dass man Sonntags nie mehr als 2,75 AUD insgesamt für öffentliche Verkehrsmittel zahlen muss. Sehr sympathisch, auch der Ort und das Surfer-Feeling, welches einen direkt überkam.

Weihnachtsstimmung in Sydney am Queen Victoria Building | wat-erleben

Weihnachtsstimmung in Sydney am Queen Victoria Building | wat-erleben

Die Harbour Bridge in Sydney | wat-erleben

Die Harbour Bridge in Sydney | wat-erleben

Das Opera House in Sydney und viele Leute | wat-erleben

Das Opera House in Sydney und viele Leute | wat-erleben

Blick auf Sydney, Fähre nach Manly Beach | wat-erleben

Blick auf Sydney, Fähre nach Manly Beach | wat-erleben

Montag hieß es früh raus, wir fuhren mit dem Zug ins knapp zwei Stunden entfernte Wentworth Falls und erkundeten die Blue Mountains-Region. Der Ausblick unserer Wanderung lohnte sich definitiv, auch wenn unsere geplante Route des National Pass und Undercliff Path Trails abgekürzt werden musste, da diese beide zurzeit aufgrund von Felsstürzen gesperrt sind.

Wanderung zu den Blue Mountains, Sydney | wat-erleben

Wanderung zu den Blue Mountains, Sydney | wat-erleben

Die Blue Mountains, Sydney | wat-erleben

Die Blue Mountains, Sydney | wat-erleben

Abends, wieder zurück im Airbnb, versuchten wir uns an einem Plan für die folgenden Tage. Dies wurde so langsam Zeit, Mittwoch mussten wir aus dem Zimmer raus. Anfragen bei Help Exchange und Housesitting blieben entweder unbeantwortet, oder waren schon vergeben.

Dienstag, schon kurz vorm Verzweifeln, kam plötzlich eins zum anderen. Zuerst fand Bernd eine Campervan-Rückführung von Sydney nach Melbourne auf der Jucy-Website. Jucy ist ein Autovermieter und dem Angebot, ohne Mietkosten und einer Tankfüllung gratis, konnten wir einfach nicht widerstehen. Ok, wir haben lieber noch eine Versicherung abgeschlossen, 3.000 AUD als Eigenbeteiligung war etwas viel und insgesamt benötigten wir drei Tankfüllungen bis zum Ziel. Eigentlich war der Van für vier Personen ausgelegt, so dass wir mehr als genug Platz hatten. Wir können diesen auch für zwei Personen empfehlen, denn im Wagen selbst kann es eng werden. Selbst ich mit meinen 1,67 musste meine Füße einziehen. Oben auf dem Dach befindet sich zusätzlich ein aufklappbares Zelt, viel mehr Platz als im Van selbst.

Neben dem Glücksgriff mit dem Auto, bekamen wir am selben Abend eine Antwort und Zusage von einem Housesit in Melbourne, den wir vom 24ten Dezember bis zum 1ten Januar machen werden. Somit konnten wir uns Mittwochmorgen beruhigt auf den Weg machen.

Nachdem wir den Wagen und unser Gepäck abholten und Bernd sich mehr oder weniger an den Linksverkehr gewöhnte, ging es vorbei an der Küste bis zum ersten Aussichtspunkt. Das obligatorische Scheibenwischer statt Blinker benutzen, ist uns übrigens anfangs häufiger passiert!

Unser Jucy Campervan für drei Nächte von Sydney nach Melbourne Roadtrip | wat-erleben

Unser Jucy Campervan für drei Nächte von Sydney nach Melbourne Roadtrip | wat-erleben

Erster Stop des Roadtrips, Lookout kurz vor der Sea Cliff Bidge | wat-erleben

Erster Stop des Roadtrips, Lookout kurz vor der Sea Cliff Bidge | wat-erleben

Im Anschluss erst weiter an der Küste, dann immer mehr ins Grüne. Vorbei an Bergen bis hin zur Jervis Bay, genauer gesagt zum Hyams Beach. Laut Guiness Buch der Rekorde, der angeblich weißeste Sandstrand. Weiß war er definitiv, ein wenig spektakulärer hätten wir es uns aber vorgestellt – kann aber am bedeckten Himmel gelegen haben.

Überbelichtet, aber der weiße Sand sah so aus...Hyams Beach | wat-erleben

Überbelichtet, aber der weiße Sand sah so aus…Hyams Beach | wat-erleben

Bunte Vögel auf dem Weg zum Hyams Beach | wat-erleben

Bunte Vögel auf dem Weg zum Hyams Beach | wat-erleben

Kurz vor Ende unserer Route für diesen Tag, fuhren wir am Merry Beach Caravan Park vorbei – angeblich soll man dort Kängurus sehen. Unser Ausweichplan wäre Pebble Beach mit 8 AUD Eintrittsgebühr gewesen. Das Geld konnten wir uns definitiv sparen. Erst flippten wir völlig aus, ok ich, Bernd freute sich wie immer eher von Innen heraus, als wir nur ein Känguru sahen. Umso weiter wir fuhren, umso mehr Kängurus tauchten auf. Sie lagen nicht nur völlig relaxt in den Vorgärten, sondern ließen sich zudem gerne in großen Gruppen in der Nähe vom Strand zu einem Foto überzeugen. Einfach nur der Hammer, diese Tiere das erste Mal in der freien Wildbahn zu sehen. Leider war im angrenzenden Campingplatz kein Platz mehr frei. Wir übernachteten stattdessen woanders, dafür ebenfalls mit Strandzugang, nur ohne Kängurus.

Kängurus in der Nähe vom Merry Beach Caravan Park | wat-erleben

Kängurus in der Nähe vom Merry Beach Caravan Park | wat-erleben

Ich in Action bzw. beim Fotografieren der Kängurus am Merry Beach | wat-erleben

Ich in Action bzw. beim Fotografieren der Kängurus am Merry Beach | wat-erleben

Kängurus am Merry Beach Caravan Park | wat-erleben

Kängurus am Merry Beach Caravan Park | wat-erleben

Nach einer sehr erholsamen Nacht, in der wir deutlich besser, als erwartet im Campervan schliefen, ging es nach Toast und bestem Kaffee aus dem Espressokocher weiter. Der Weg war weniger spannend. Dafür legten wir eine Wanderpause am Genoa Peak ein und bestaunten die grandiose Aussicht. Eine Aussicht gab es auch auf dem Rastplatz für die Nacht, nämlich keine. Es war eben ein Autobahnparkplatz, dafür umsonst, mitten im Nirgendwo.

Gipsy Point, Genoa Peak, Aussicht auf den Croajingalong National Park | wat-erleben

Gipsy Point, Genoa Peak, Aussicht auf den Croajingalong National Park | wat-erleben

Das Schild stand an jeder Ecke | wat-erleben

Das Schild stand an jeder Ecke | wat-erleben

Die Landschaft änderte sich beim Roadtrip ständig, von Sydney nach Melbourne | wat-erleben

Die Landschaft änderte sich beim Roadtrip ständig, von Sydney nach Melbourne | wat-erleben

Kein Auto zu sehen, Roadtrip von Sydney nach Melbourne | wat-erleben

Kein Auto zu sehen, Roadtrip von Sydney nach Melbourne | wat-erleben

Frühstückspause bei den Gippsland Lakes, natürlich mit Tim Tams und Kaffee | wat-erleben

Frühstückspause bei den Gippsland Lakes, natürlich mit Tim Tams und Kaffee | wat-erleben

Ohne Worte und so wahr, nicht nur auf der Straße | wat-erleben

Ohne Worte und so wahr, nicht nur auf der Straße | wat-erleben

Bergige Landschaft, von Sydney nach Melbourne | wat-erleben

Bergige Landschaft, von Sydney nach Melbourne | wat-erleben

Toskana? Wieder wechselnde Landschaft | wat-erleben

Toskana? Wieder wechselnde Landschaft | wat-erleben

Unser Campingplatz für die zweite Nacht, Parkplatz mitten im Nirgendwo | wat-erleben

Unser Campingplatz für die zweite Nacht, Parkplatz mitten im Nirgendwo | wat-erleben

Freitagfrüh fuhren wir daher schnell weiter, ganz weit runter in den Süden. Dort gibt es den Wilsons Promontory National Park – ein Traum. Türkisfarbenes Wasser und unendlich lange Strände. Einer davon war ganz besonders. Am Squeaky Beach ist der Name Programm. Wenn man über den Sand läuft, quietscht es durch die Quarzsandkörner, die aneinander reiben und, zumindest las ich das mal, sind ein Indiz für einen besonders reinen und sauberen Sand. Wir dachten erst an eine Touristen-Falle und eine kleine Übertreibung, aber es ist wirklich verrückt, schaut hier (auf den rechten Pfeil beim Bild klicken, dann auf Play):

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Wir sind in Melbourne angekommen🚐. Die Highlights der letzten zwei Tage? Wombats, wieder Kängurus und der Squeaky Beach im Wilsons Promontory National Park (für Video nach links swipen, Ton an).😁Den Blogbeitrag gibt's übrigens morgen.||| We arrived in Melbourne.🚐 Highlights of the last 2 days? Wombats, kangaroos(again) and Squeaky Beach in Wilsons Promotory National Park (swipe left for the video and sound on).😁 The blog post will be online tomorrow. . . . . #watErleben #weltreise #worldtrip #australien #australia #reiseblog #travelblog #reiselust #globetrotter #worldtraveler #reisen #travel #worldtravel #instatravel #backpacking #roadtrip #vanlife #roadtripaustralia #jucyworld #wilsonspromontory

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Fast angekommen im Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Fast angekommen im Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Was für Farben am Norman Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Was für Farben am Norman Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Fast ein bisschen Kanada-Gefühl am Norman Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Fast ein bisschen Kanada-Gefühl am Norman Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Auf dem Weg zum Squeaky Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Auf dem Weg zum Squeaky Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Fast angekommen, am Squeaky Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Fast angekommen, am Squeaky Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Auf der Wanderung dorthin machten wir übrigens Bekanntschaft mit einem weiteren australischem Mitbewohner, dem Wombat. Wirklich süß und Abends sahen wir sogar noch einen, direkt neben unserem Stellplatz. Erst wunderte ich mich, warum so viele Kinder schrieen. Ungefähr 10 Kinderhände patschen den armen Wombat an, den das wiederum nicht wirklich interessierte und der genüsslich weiter mampfte. Naja, gut, ganz eventuell habe ich kurz mit einem Finger das Fell berührt, ganz schön borstig! Bernd meinte später, wenn die Kinder nicht vorgelaufen wären, hätten wir lieber beim Wombat Abstand gehalten…aber so konnte, zumindest uns, ja nichts passieren.

Unser erster Wombat auf dem Weg zum Squeaky Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Unser erster Wombat auf dem Weg zum Squeaky Beach, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Gestern, auf der letzten Etappe des Roadtrips nach Melbourne, hielten wir kurz an einem Wanderpfad an, der weitere Wildtiere von Australien versprach. Bis auf unzählige Kängurus sahen wir jedoch nichts. Das reichte uns jedoch!

Das obligatorische Selfie mit Kängurus, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Das obligatorische Selfie mit Kängurus, Wilsons Promontory National Park | wat-erleben

Jetzt sind wir in Melbourne, planen gerade unser Festessen für Weihnachten und werden später die Free Walking Tour von Melbourne mitnehmen.

Aloha, wir sind dem kalten Winter in New York entflohen und haben einen kurzen Stopover auf O´ahu, Hawaii gemacht. In dieser Woche schalten wir unseren Reisemodus wieder an. Vorher mussten wir aber noch New York Tschüss sagen und Lauras Geburtstag feiern.

Die Amerikaner sind bekannt für ihre ausgefallenen Weihnachtsdekorationen, wir kamen also nicht drum herum, eine kleine Tour durch die Nachbarschaft zu machen. Die Beleuchtung der Häuser reicht von geschmackvoll bis ruhrpott-schick. Je mehr Lichter, desto besser lautet wohl der Plan.

Und so kann man sich die komplette Nachbarschaft vorstellen, New York | wat-erleben

Und so kann man sich die komplette Nachbarschaft vorstellen, New York | wat-erleben

Weihnachten kann kommen, New York | wat-erleben

Weihnachten kann kommen, New York | wat-erleben

Lauras Geburtstag starteten wir mit einem „kleinen“ amerikanischen Brunch und einer Flasche Sekt. Gleichzeitig war dies auch der letzte Tag bei Lauras Gastfamilie, bei der wir rund 7 Wochen bleiben durften. Nachmittags nahmen wir den Zug nach NYC, um an unserer Weihnachtsstimmung zu arbeiten und den Geburtstag standesgemäß zu feiern. Vorbei an den Schaufenstern von Macys und Saks, ging es zum Weihnachtsbaum am Rockefeller Center und schließlich Richtung Abendessen. Gestartet sind wir mit einer Vorspeise von der Whole Foods Buffet-Theke, da wir die 90 Minuten Wartezeit auf unseren Tisch im Sushi-Restaurant überbrücken mussten. Das Warten hat sich aber definitiv gelohnt, das Sushi war grandios. Später gab es das berühmte Cornflakes-Eis aus der durch Netflix bekannten Milkbar. Zum Abschluss durfte ein Cosmopolitan für Laura im Irish-Pub nicht fehlen. Unsere letzte Nacht verbrachten wir ausnahmsweise mal im Hotel. Es war nur eine kurze Nacht, denn wir mussten schon früh morgens zum Flughafen. Wenigstens hatte unser Flieger eine Stunde Verspätung, sodass wir immerhin eine Stunde länger schlafen konnten.

Brunchen und Einstimmung auf Australien mit australischem Sekt | wat-erleben

Brunchen und Einstimmung auf Australien mit australischem Sekt | wat-erleben

Time to say goodbye bei der Gastfamilie | wat-erleben

Time to say goodbye bei der Gastfamilie | wat-erleben

Schaufenster vom Saks-Gebäude, NYC | wat-erleben

Schaufenster vom Saks-Gebäude, NYC | wat-erleben

Die Lichtershow von Saks on 5th Avenue, NYC | wat-erleben

Die Lichtershow von Saks on 5th Avenue, NYC | wat-erleben

Mehr Bling Bling am Rockefeller geht nicht, New York | wat-erleben

Mehr Bling Bling am Rockefeller geht nicht, New York | wat-erleben

Das bislang beste Sushi - Sugarfish, New York | wat-erleben

Das bislang beste Sushi – Sugarfish, New York | wat-erleben

Das bekannte Cornflakes-Eis, welches nach der restlichen Milch schmeckt, die beim Essen von Cornflakes übrig bleibt | wat-erleben

Das bekannte Cornflakes-Eis, welches nach der restlichen Milch schmeckt, die beim Essen von Cornflakes übrig bleibt | wat-erleben

Cheers auf die 31, Cosmopolitan in NYC | wat-erleben

Cheers auf die 31, Cosmopolitan in NYC | wat-erleben

Rund neun Flugstunden später landeten wir in Honolulu. Auf O´ahu empfingen uns angenehme 24 Grad und etwas Regen. Wie uns gesagt wurde, handelt es sich hierbei um Schnee, der während dieser Jahreszeit etwas wärmer und dadurch flüssiger ist. Etwas komisch ist es schon, wenn man an Palmen mit Weihnachtsschmuck vorbeifährt, Santa Claus eine Badehose an hat und im Radio Jingle Bells läuft.

Genauso unwirklich war auch unser erster Tauchgang zu einem Schiffswrack. In 40 Meter Tiefe liegt die Sea Tiger, ein ausgedientes Handelsschiff, welches vor der Küste versenkt wurde. Begleitet von ein paar Ammenhaien und Muränen erkundeten wir das Schiff. Der zweite Tauchgang führte uns in den Turtle Canyon. Hier versammeln sich die Schildkröten, die von Putzerfischen gesäubert werden. In Mexiko freuten wir uns noch über eine Schildkröte, hier sieht man gleich acht Stück auf einmal. Leider ist das Riff nicht mehr so bunt wie es mal war, eine Folge der Erderwärmung.

Weihnachten auf hawaiianisch, O´ahu | wat-erleben

Weihnachten auf hawaiianisch, O´ahu | wat-erleben

Unser erstes Schiffswrack und hoffentlich nicht das letzte, O´ahu | wat-erleben

Unser erstes Schiffswrack und hoffentlich nicht das letzte, O´ahu | wat-erleben

Die neuen Bewohner der Sea Tiger, O´ahu | wat-erleben

Die neuen Bewohner der Sea Tiger, O´ahu | wat-erleben

Der Instagram Klassiker, O´ahu | wat-erleben

Der Instagram Klassiker, O´ahu | wat-erleben

Ein Weißspitzen-Riffhai, der tut nix, O´ahu | wat-erleben

Ein Weißspitzen-Riffhai, der tut nix, O´ahu | wat-erleben

Immer mies gelaunt, die Muräne, O´ahu | wat-erleben

Immer mies gelaunt, die Muräne, O´ahu | wat-erleben

Am Nachmittag schauten wir uns die Gegend rund um Waikiki an. Ein traumhafter Strandabschnitt – eingerahmt von Hochhäusern und Touristen in Hawaii-Shirts. Die Hula Show, organisiert von lokalen Tanzschulen, war dennoch interessant. Sofort waren wir im Aloha-Feeling, das mit der Hüfte kreisen muss ich noch lernen.

Honolulu von oben - beim Fahren des Tantalus Drives, O´ahu | wat-erleben

Honolulu von oben – beim Fahren des Tantalus Drives, O´ahu | wat-erleben

Waikiki Beach, O´ahu | wat-erleben

Waikiki Beach, O´ahu | wat-erleben

Wir gingen früh ins Bett, schließlich hatten wir für den nächsten Tag viel auf unsere Sightseeing-Liste gepackt. Um den Kreislauf richtig in Schwung zu kriegen, begannen wir mit einem lockeren Fitnessprogramm. Dieses bestand aus 1.048 Treppenstufen hoch zum Koko Head Crater. Der Trail ist besonders einfach, da die Treppenstufen aus alten Bahnschwellen bestehen, diese unterschiedlich hoch sind und manchmal fehlen. 40 Minuten später und nass geschwitzt, entschädigte uns eine grandiose Aussicht für die Anstrengungen.

Aussicht2 von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Aussicht2 von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Die Aussicht von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Die Aussicht von oben beim Koko Crater Railway Trail | wat-erleben

Ein Trail wie eine Achterbahnfahrt, O´ahu | wat-erleben

Ein Trail wie eine Achterbahnfahrt, O´ahu | wat-erleben

Unser Finisher Foto - im Hintergrund sieht man beim genauen Hingucken den steilen Koko Trail, O´ahu | wat-erleben

Unser Finisher Foto – im Hintergrund sieht man beim genauen Hingucken den steilen Koko Trail, O´ahu | wat-erleben

Danach ging es immer weiter der Küste entlang, einmal rund um die Insel. Alle paar Minuten mussten wir anhalten, weil die Aussicht, oder einer der Strände fotografiert werden wollte. Bei den Farben der Landschaft ist es auch schwierig, einfach so vorbei zu fahren.

Ganz natürlich und unbewusst gepost; unser Mietwagen, O´ahu | wat-erleben

Ganz natürlich und unbewusst gepost; unser Mietwagen, O´ahu | wat-erleben

Laie Point, O´ahu | wat-erleben

Laie Point, O´ahu | wat-erleben

Laniae Beach, die Farbe des Wassers, unbeschreiblich; O´ahu | wat-erleben

Laniae Beach, die Farbe des Wassers, unbeschreiblich; O´ahu | wat-erleben

Oben im Norden hatten wir die Chance, den Profisurfern beim Wellenreiten zuzuschauen, denn zufällig findet gerade der Billabong-Pipemasters Surfcup statt. Die Wellen waren enorm, 5 bis 7 Meter, als wenn eine Hauswand auf dich zurast.

Billabong Pipemasters am Banzai Beach, O´ahu | wat-erleben

Billabong Pipemasters am Banzai Beach, O´ahu | wat-erleben

Auf dem Rückweg fuhren wir durch Ananas-Felder zur Dole Plantation. Endlich wissen wir wie diese Frucht wächst und wie man sie richtig schneidet. Der Geschmack ist komplett anders als Zuhause, komisch. Das weltgrößte Labyrinth und den Ananas-Express sparten wir uns, dafür gab es aber ein Ananas-Eis.

Wie man sie aus dem Supermarktregal kennt; Ananas auf der Dole Plantation, O´ahu | wat-erleben

Wie man sie aus dem Supermarktregal kennt; Ananas auf der Dole Plantation, O´ahu | wat-erleben

Nach drei Nächten auf O´ahu ging es für uns schon wieder weiter. Unser Flug von Honolulu nach Sydney dauerte 10 Stunden, dank der Zeitverschiebung haben wir einen kompletten Tag verpasst. Der Jetlag fällt dafür nicht allzu schlimm aus, da Sydney nur drei Stunden hinter Honolulu ist, nur halt einen Tag später. Mahalo.

Tschüss Hawaii, jetzt geht es nach Sydney | wat-erleben

Tschüss Hawaii, jetzt geht es nach Sydney | wat-erleben

Ok, es war höchstwahrscheinlich kein deutscher Glühwein, aber immerhin mit Alkohol. Das ist in den USA nämlich eher unüblich, zumindest in der Öffentlichkeit. Nach einer Runde mit dem Citi Bike bei eisigen Temperaturen im Central Park, war es Zeit für eine Aufwärmung. Wie passend, dass sich direkt am Central Park ein Weihnachtsmarkt, inklusive einer Beer and Wine Area mit einem „Glühwein & Beer“-Stand befand. So lautete jedenfalls die Aufschrift, inklusive deutschem Fähnchen. Als Bernd im perfektioniertem „One GLÜHWEIN“ seine Bestellung aufgab, wurde er auf Deutsch weiter bedient. Bei einer sauberen Aussprache dieses Wortes konnte er wohl kaum verleugnen, dass er aus Deutschland kommt. Dann gab es einen Stempel und eine Belehrung, dass wir unbedingt im abgesperrten Bereich bleiben mussten, um das alkoholhaltige Heißgetränk zu konsumieren. Kein Problem, er schmeckte trotzdem, oder gerade deshalb, hervorragend.

Fahrradfahren im Central Park, NYC | wat-erleben

Fahrradfahren im Central Park, NYC | wat-erleben

Der Winter ist angekommen im Central Park, NYC | wat-erleben

Der Winter ist angekommen im Central Park, NYC | wat-erleben

Das Schild zum Glück, Weihnachtsmarkt NYC | wat-erleben

Das Schild zum Glück, Weihnachtsmarkt NYC | wat-erleben

Weihnachtsmarkt am Central Park, Glühwein, NYC | wat-erleben

Weihnachtsmarkt am Central Park, Glühwein, NYC | wat-erleben

Im Anschluss ging es gestärkt zur Schlittschuhbahn des Bryant Parks. Eigentlich viel zu teuer, viel zu touristisch und viel zu anstrengend. Nach kleiner Überlegung machten wir es aber doch. Mit Sneakersocken und Taschen, die man nicht mit auf die Eisfläche nehmen durfte – bestens vorbereitet also. Unter Fluchen ein Schloss für ein Schließfach für schlappe 10 USD gekauft (Socken hätte man auch kaufen können) und ab gings. Auf einer Skala von 1 bis 10, hinsichtlich der Erfahrung als Schlittschuhfahrer, waren wir definitiv im oberen Bereich angesiedelt. Das sage ich so selbstbewusst, weil wir während unserer ca. 45 minütigen Fahrt kein Mal hinfielen. Um uns herum der Großteil schon. Gut, einige der anderen Touristen waren eventuell davor noch nie auf dem Eis. Einer wurde nach heftigem Sturz, trotz kompletter Eishockey-Schutzausstattung, sogar im Rollstuhl abtransportiert. Kurz danach hörten wir auf, das Schicksal musste ja nicht unnötig herausgefordert werden. Eine Subway-Stunde, ein Tattoo (nur für mich, nicht für Bernd mit Angst vor Nadeln) und ein bisschen Geld weniger, ging es mit dem Zug wieder zurück Richtung Gastfamilie.

Die Schlittschuhbahn im Bryant Park, NYC | wat-erleben

Die Schlittschuhbahn im Bryant Park, NYC | wat-erleben

Schlittschuhfahren im Bryant Park, ohne Hinfallen, NYC | wat-erleben

Schlittschuhfahren im Bryant Park, ohne Hinfallen, NYC | wat-erleben

Am Samstag wollten wir ursprünglich ausschlafen, mein Gastvater ließ uns am Vorabend jedoch per WhatsApp zukommen, dass wir aufgrund von Renovierungsarbeiten von 9-14 Uhr besser nicht im Haus sein sollten. Dafür schlug er vor, dass wir uns an der Erstellung von 35.000 Chocolate Chip Cookies für eine Charity-Veranstaltung beteiligen könnten. Gesagt, getan. Meine Gastmutter lieferte uns in der Kochschule ab, in der mein Gastvater arbeitet. Dann erhielten wir Namensschilder, bekamen eine kleine Tour, wurden als „the Germans“ vorgestellt und erhielten unsere Aufgabe. Wir waren in der Logistikabteilung für das „Eindosen“ und Verpacken der Kekse mit einigen anderen verantwortlich. Wie in einer Fabrik waren alle Arbeitsschritte genauestens durchgeplant, von der Erstellung und Backen der Kekse in der riesigen Schulküche, über Eintüten, in Dosen packen bis hin zu Verpackungskartons verschließen. Die Kekse waren ein Dankeschön, an alle, die die Organisation im laufenden Jahr unterstützt hatten. Kinder mit einer Krebserkrankung werden, von den Spenden, zusammen mit ihrer Familie ins Disneyland eingeladen. Anfangs konnte dies sechs Kindern, mittlerweile ca. 70 Kindern pro Jahr ermöglicht werden.

Die Cookie-Fabrik, Charity Veranstaltung | wat-erleben

Die Cookie-Fabrik, Charity Veranstaltung | wat-erleben

Bernd beim Verpacken der Kekse | wat-erleben

Bernd beim Verpacken der Kekse | wat-erleben

Bevor es zurück zum Haus ging, fuhren wir mit meiner Gastmutter und den Kindern noch zu einem Einkaufscenter, eins mit leckeren Burgern. Nur noch vier Tage und das amerikanische Essen hat ein Ende. Danach gibt es wieder einfache „Backpacker“-Kost, oder so ähnlich.

Ein Ende hat bald auch unser Kinoabend, immer Dienstags Abends in der Palisades Mall. Denn das ist der einzige Tag, wo das Kino bezahlbar ist. Um ein bisschen Kosten zu sparen, machte ich mir im Vorhinein Popcorn in der Mikrowelle, die Butter wurde von Bernd von der „Butter-Station“ des Kinos abgezapft, im wahrsten Sinne.

Jetzt sind es nur noch 3 Tage in New York…

Unser letzter Kinoabend, mit einer extra Portion Butter | wat-erleben

Unser letzter Kinoabend, mit einer extra Portion Butter | wat-erleben